Dieses Wohnhaus fügt sich in seiner schlichten Architektur auf dem schmalen Hanggrundstück wunderbar ein. Der Blick ins Tal ist unverbaut und spiegelt sich komplett in der Hauskonzeption wider. Der Blick von Innen nach Außen kennt keine Grenzen. Die Räume fließen ineinander und nehmen die unterschiedlichen Qualitäten des Ortes auf.
Einmal ist es die kleine, überdachte Abendterrasse im Eingangsgeschoss, die den Blick auf die Burg einfängt oder der kleine Platz vor dem Haus, der zum Verweilen einlädt. Das andere Mal sind es die offenen Zimmer auf der Gartenebene, deren kleine Holzterrassen, die Intimität des gestalteten Gartens erleben lassen.
Das Innere wird gestaltet durch weiß geölte Eichedielenböden und weiße Wände. Eine Eichentreppe mit filigranen Glasgeländern erschließt vom Wohn-Eßbereich aus die Schlafebene des Dachgeschosses und die Gartenebene
Der Charakter dieses Familienhauses wird durch schlichte Material- und Farbwahl, kombiniert mit einem großzügigen Raumerlebnis, bestimmt. Zur Straße hin geschlossen, öffnet sich der loftähnliche Wohnraum mit großen Glasflächen zur Landschaft. Fließende Übergänge von Innen und Außen entstehen.
Das Gebäude und seine Räume erhalten ein `Tag- und Nachtgesicht´. Das Herzstück des Hauses ist der große Wohnraum, der Küche, Essplatz und Wohnzimmer beinhaltet: der Bereich, in dem sich die Familie, Freunde und Gäste aufhalten. Eine `schwebende´ Treppe verbindet Schlafebene mit Tagesraum – eine klassische Nutzungsorientierung, dennoch auf unkonventionelle Weise umgesetzt.
In direkter Nähe zum Sportinstitut Kugelberg und weiteren universitären Einrichtungen ist eine Wohnanlage entstanden, die überwiegend von Studenten bewohnt wird. Insgesamt 69 Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments befinden sich in dem Gebäudekomplex.
Die Wohnanlage besteht aus zwei zweigeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschossen, deren Wohnungen von Norden und Osten aus über Laubengängen erschlossen werden. Zu den Laubengängen orientieren sich die Wohnbereiche mit kleinen Küchen. Die Schlaf- und Arbeitszimmer liegen im hinteren, ruhigen Bereich und orientieren sich jeweils nach Süden oder Westen mit kleinen sichtgeschützten, schwarz- weiß verkleideten Balkonen.
Die Fassaden sind weiß verputzt, haben großzügige Verglasungen und sind mit farbigen Fassadentafeln gegliedert. Die mit begrünten Dächern geplante Wohnanlage bietet den Auftakt zu einer großen Wohnquartiersentwicklung des angrenzenden Gebietes der ehemaligen Bergkaserne.
Im Dezember 1945 wurde das im Jahr 1900 gebaute Haus Ecke Seltersweg/Goethestraße nach einem Bombenbangriff zur Hälfte zerstört. Fast 15 Jahre verfolgte die Bauherrin den Wunsch, die fehlende Hälfte wieder zu ergänzen.
Mit dieser neuen Hälfte, Charlotte-Croon-Haus genannt, schließt sich in der wichtigsten Einkaufsstraße Gießens eine Lücke. Entstanden ist ein `modernes altes´ Haus, das in Grundriss, Ausmaßen sowie Anzahl und Lage der Fenster den zerstörten Teil widerspiegelt.
Eckturm, Fassade und Dach nehmen die aus der Historie vorgegeben Proportionen auf und fügen sich in das Gesamtbild der Nachbarfassade Seltersweg 25 ein. Die Auffüllung der langjährigen Baulücke bildet den Abschluss der historischen Blockrandbebauung.
Die kleine Wohnanlage, unmittelbar am neuen Lahndeich gelegen, definiert sich durch drei unterschiedliche Häuser mit 28 großzügigen 1-3-Zimmerwohnungen. Die Gebäude werden unterirdisch durch eine Tiefgarage miteinander verbunden. Großzügige gestaltete Grünflächen zwischen den Häusern bieten eine attraktive Umgebung für die einzelnen Wohnungen, deren Terrassen oder Balkone sich hauptsächlich nach Süden orientieren. Die Häuser sind 3-geschossig. Haus 1 und 2 erhalten ein zusätzliches Staffelgeschoss mit Penthäusern, von wo aus der Blick weit zur Lahn schweifen kann. Schlichte, wohlproportionierte Lochfassaden mit unterschiedlich groben Putzstrukturen gestalten die zeitlose Architektur der Gebäude. Die Geländer der Balkone und bodentiefen Fenster überraschen durch ihren verspielten, eleganten Charakter. Warme Sandtöne in unterschiedlichen Schattierungen sind vorrangige Farben im Gesamtkonzept der Anlage.
Ein Wohnhaus in bester Lage vor den Toren Gießens, ein Haus mit Fernblick, das Innenraum mit Außenraum verschmelzen lässt. Ein Haus mit „warmen Charakter“, das gleichermaßen zeitlos wie modern ist und einer vierköpfigen Familie ein Zuhause ist.
Das Haus hat eine klassische Ausrichtung nach Süd Westen und öffnet sich mit gläsernen Fassaden zur Talseite. Feststehender Sonnenschutz und schwebende Holzdecks geben dem Haus seine zusätzliche Leichtigkeit, die die Horizontale betont.
„Orte schaffen“ ist das Thema des Gesamtkonzeptes. Einmal ist es der große Küchen- und Essbereich, der als Lebensraum dient, wo die Familie mit ihren Freunden zusammenkommt. Das andere Mal ist es das gemütliche Wohnzimmer, das sich um den offenen Kamin schmiegt und eine lauschige Ecke im Haus definiert. Die privaten Zimmer, die jedem Familienteil Rückzugsorte bieten, in dem man seine eigene kleine Terrasse nutzen kann. Als Kernstück des Hauses formuliert sich die kleine Eingangshalle mit einläufiger Sichtbetontreppe und großzügigem Garderobenraum. Alle Räume können von hier aus direkt erschlossen werden.
Mitten in der Wetzlarer Altstadt entstehen drei Wohnhäuser: Kornmarkt, Jäcksburg und Obertorstrasse
Das Grundstück liegt im Kern der Wetzlarer Altstadt direkt am historischen Kornmarkt. Entlang der Blockrandbebauung verlaufen die Straßen „Obertorstraße“, „Kornmarkt“ und „Jäcksburg“. Die Altstadt wurde teilweise im 2. Weltkrieg zerstört und in den darauffolgenden Jahren restauriert und wiederaufgebaut.
In diesem historisch wertvollem Quartier entstehen insgesamt drei Häuser, die sich teilweise an historischen Luftbilderm aus dem frühen 20. Jahrhundert orientieren. Das Erscheinungsbild der bis zu 5-geschossigen Häuser fügt sich mit den ortstypischen Materialien, Dachlandschaften und Fassadengliederungen harmonisch ein.
Das Haus Kornmarkt, mit einem Eiscafé im Erdgeschoss, und Haus Jäcksburg sind über eine Tiefgarage verbunden und teilen sich das begrünte Flachdach im Innenhof für Terrassen. Neben dem Wohnungsmix mit einer Wohnfläche von ca. 30m², 60m² und 100m² sind die Höhepunkte der beiden Häuser die jeweiligen ca. 150m² großen Maisonettewohnunen in den Dachgeschossen, die einen freien Blick über die Altstadt gewähren. Die Baulücke Haus Obertorstraße wird als Einfamilienhaus geplant und hat eine Wohnfläche von ca. 130m². Alle Wohnungen haben einen eigenen Außenbereich, entweder als Terrasse, Balkon oder Dachterrasse.
Projektdaten
Bauherr Weimer Wohnbau GmbH & CoKG
Wohnfläche insgesamt: 20 Wohneinheiten mit ca. 1.480 m2 Umbauter Raum: 9.500 m3 Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 4
Klare kubische Formen mit großen Glasflächen öffnen sich zur hügeligen Landschaft des Taunus und betonen die Horizontale. Knapp 500 Quadratmeter Wohnfläche stehen der 5-köpfigen Familie zur Verfügung. Fließende Räume mit klassischen Materialien betonen das Architekturkonzept, das durch Einfachheit besticht.
Königstein
Bauherr: Privat Leistungen: LPH1-8, HOAI
Kleines Haus in Hanglage mit Fernblick wächst über sich hinaus
In Wetzlar entstehen drei Wohnhäuser mit insgesamt 19 Wohneinheiten und Tiefgarage. Die 2-geschossigen Häusern mit ihren zurückgesetzten Dachgeschossen sind so zueinander gesetzt, dass attraktive Zwischenräume innerhalb der Bebauung entstehen. Alle drei Wohnhäuser setzen sich aus einem Mix unterschiedlicher Wohnungsgrößen zusammen. Darunter sind auch in jedem Vollgeschoss Einzimmerappartements angeordnet. Jedes der drei Wohnhäuser endet mit einer Penthauswohnung im Staffelgeschoss. Alle Wohnungen erhalten Freibereiche -Terrassen, Balkone oder Dachterrassen.
Am Standort der alten Straßenmeisterei in Biebertal ist eine Appartementanlage mit 4 Einzelhäusern mit insgesamt 31 Wohnungen entstanden. Das Konzept der Anlage ist geprägt durch eine starke Hanglage. Die Hauptorientierung der Baukörper, sowie der Terrassen- und Balkonflächen liegen nach Süden und Westen. Die Baukörper passen sich in ihrer Gebäudestellung dem Hang an und sind 2-geschossig mit Staffelgeschoss oder dreigeschossig. Unterirdisch sind alle Häuser durch eine 2-geschossige Tiefgarage miteinander verbunden. Von dort aus können die Häuser alle barrierefrei erschlossen werden. Die Appartementanlage ist zwischen den Häusern „autofrei“. Der Wohnungsmix der Anlage bietet neben den Penthouse-Wohnungen mit bis zu 4 Zimmern auch 2- und 3-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen erhalten einen eigenen Außenbereich, entweder als Terrasse, Balkon oder Dachterrasse.
Bauherr: Faber & Schnepp Hoch- und Tiefbau GmbH & Co KG Wohneinheiten: 31 Wohnfläche: 2.600 m2 Umbauter Raum: 17.000 m3 Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 5 Landschaftsarchitektur: Biebertaler Planungsgruppe
Wohnbebauung Anneröder Weg, Gießen
Die Bestandshäuser wurden aufgestockt und energetisch saniert. Die neue Bebauung mit zwei Gebäuden und Tiefgarage wurde als Nachverdichtung zwischen den beiden bestehenden Häusern geplant.
Umgeben von Natur mit angrenzenden Gärten und dem schützenden Bachlauf im Westen bietet das puristische Wohnhaus in ruhiger Lage das perfekte Zuhause. Die schlichte aber bestimmte Formensprache des Baukörpers in Kombination mit grobstrukturierten Putzflächen und prägnanten Sichtbetonelementen prägen das stimmige Gesamtbild. Der in sich versetzte Quader als architektonisches Grundprinzip ermöglicht auf simple Weise geschützte Außenbereiche, sowie den klaren Eingangsbereich, der mit dem großzügigen Vordach aus vorgefertigten Sichtbetonelementen die moderne Anmutung des Wohnhauses unterstreicht. Über die raumhohen gläsernen Hebeschiebetüren gibt sich das Gebäude nach Süden ganz transparent. Die großzügigen Öffnungen sorgen für lichtdurchflutete Innenräume und verbinden Wohn- und Essbereich sowie das Schlafzimmer im Obergeschoss im Zusammenspiel mit den hier vorgesehenen Terrassen- und Balkonflächen mit dem Garten und der Natur. Ein Highlight im Innenraum stellt die sich über beide Geschosse erstreckende Sichtbetonwand dar. Die hieran angeschlossene freitragende Kragarmtreppe aus massiven Eichenholzstufen mit gläsernem Geländer, die sich elegant in den Luftraum schmiegt, unterstreicht die Hochwertigkeit des Wohnhauses.
Projektdaten
Bauherr: privat Wohnfläche: 130 m² Umbauter Raum: 900 m³