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Projektkategorie: Sanierung

Pfarrzentrum St. Anna, Braunfels

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Umbau Pfarrzentrum St. Anna, Braunfels


Das Pfarrzentrum der Kirchengemeinde St. Anna in Braunfels ist ein L-förmiger Flachdachbau, der in den 1960er Jahren errichtet wurde. Das Gebäude schließt sich im Westen an die Kirche St. Anna an. Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz.

Hauptziel der Umbaumaßnahmen war es, die Räume des ehemaligen Kindergartens zu einem modernen Pfarrbüro mit 6 Arbeitsplätzen und einem kleinen Pfarrsaal umzunutzen. Der Flachdachbau wurde komplett energetisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Eine große Herausforderung stellten die Schäden der Sichtbetonarchitektur an der Außenfassade dar. Diese wurden in Absprache mit den zuständigen Denkmalschutzstellen feinfühlig saniert.
Der große Pfarrsaal sollte lediglich „aufgehübscht“ werden. Die zentralen Toilettenanlagen mit allen Grundleitungen im Untergeschoss wurden komplettsaniert. Und über einen Aufzug barrierefrei erschlossen. Der kleine Hofbereich der L-förmigen Anlage wird für die diversen veranstaltungen der Pfarrgemeinde umgestaltet.

Projektdaten

Bauherr: Bistum Limburg

Nutzfläche: 710 m²
Umbauter Raum: 3.300 m³
Leistungen: LPH 1 – LPH 9, HOAI


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Jugend- und Sozialamt, Marburg

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Passivhaus


Das in den 60er Jahren erbaute 7-geschossige Gebäude des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Marburg bedurfte einer nachhaltigen energetischen Sanierung und Erweiterung mit circa 30 Arbeitsplätzen.

Entstanden ist ein stolzes Gebäude, das den hohen energetischen Ansprüchen der Stadt Marburg gerecht wird. Der Altbestand wurde mit Passivhauskomponenten saniert und der Neubau wurde als Passivhaus errichtet. Komfortable Arbeitsbedingungen und eine positive Atmosphäre für Mitarbeiter und Besucher prägen die Räume der stark frequentierten Ämter.

Durch die Baumaßnahme, die einherging mit der Sanierung der Universitätsstraße, wurde die städtebauliche Situation am Wilhelmsplatz maßgeblich verbessert. Wichtigster Punkt hierbei ist der neugestaltete, barrierefreie Eingangsbereich.

Projektdaten

Bauherr: Magistrat der Stadt Marburg

Nutzfläche: 2.650 m²
Umbauter Raum: 16.250 m³
Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 9
Innenarchitektur


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Hinterlandschule, Breidenbach

Hinterlandschule Breidenbach

Energetische Sanierung der Hinterlandschule, Breidenbach

Energetische Sanierung


Die Mittelpunktschule ist ein zentraler Schulstützpunkt im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Für die Schule aus den 60er Jahren erfolgte eine umfassende energetische Sanierung der Gebäudehülle.

Die Maßnahme umfasste die nachhaltige Überarbeitung des Brandschutzes, die Berücksichtigung der Aspekte der Inklusion und die Schadstoffsanierung der Klassenräume.

Das Fassadenkonzept sieht den Einsatz von Holz-Aluminiumfenstern und eine Verkleidung mit farbigen Schichtstoffplatten in Rot, Gelb, Orange und Grau vor. Oberstes Gestaltungsziel war die Beibehaltung der Fassaden- und Flachdacharchitektur der zeittypischen `Schusterbauten´.

Projektdaten

Bauherr: Der Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Umbauter Raum: 10.521 m³
Fassadenfläche: 1.850 m²
Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 9


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Käthe-Kollwitz-Schule, Gießen

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Klassenhäuser mit Wohncharakter


Im Rahmen des 1. Bauabschnittes des großen Schulprojektes werden die drei bestehenden zweigeschossigen Jahrgangscluster, kleinteilig erweitert und einer barrierefreien Nutzung zugeführt.
Teil der Aufgabenstellung des Wettbewerbs war es, die starren Strukturen der Klassenräume aufzubrechen und die Aufteilung offen und durchsichtig zu gestalten, um ein zeitgemäßes, flexibleres und freieres Lernen zu ermöglichen.
Hierzu wird aus den Clustern jeweils ein Fachraum geöffnet und zu einer gemeinsamen Mitte umgestaltet. Die nicht tragenden Innenwände werden durch Glastrennwände ersetzt. Im Flur wird ein Luftraum geschaffen, so dass neue Sichtbeziehungen entstehen. Die Gebäude erhalten in der erdgeschossigen Erweiterung neue großflächige Garderoben und Sanitäranlagen, einen Technikraum und einen Aufzugsschacht, sowie einen Teamraum als kleines Lehrerzimmer.
Ruheateliers für ruhigeres Lernen, sowie Dachterrassen, stellen die Erweiterungen der Obergeschosse dar.

Konstruktion, Fassade und Gestaltung

Das Bestandsgebäude besteht aus Leichtbetonaußenwänden, Stahlbeton-Innenstützen, Innenwand Ausfachungen aus Ziegelmauerwerk und Brüstungen aus Porenbeton mit Faserzement Vorhangfassade.
Das Gebäude wird bis auf den Betonkern zurückgebaut. Die Betonaußenwände werden betonsaniert, die Betonrippendecken der Klassenräume brandschutztechnisch und tragkonstruktiv mit Leichtputz ertüchtigt und energetisch saniert.
Die bestehenden Betonaußenwände und Porenbetonbrüstungen werden energetisch ertüchtig und erhalten eine Vorhangfassade aus Glasfaserbeton oder aus Faserzementplatten.
Die ‚Gefache‘ der Innenwände werden teils durch Glaswände, Glaswände mit Brüstungen ersetzt.

Der Neubau wird als Holzrahmenbau mit Holzbalkendecken auf einer Stahlbetonbodenplatte ausgeführt. Der Neubau erhält eine Holz Vorhangfassade.

Projektdaten

KKS BA 1
Bauherr: Magistrat der Stadt Gießen
Fertigstellung: November 2023
BRI-Gesamt: 13.950 m³
Nutzfläche: 1.428 m²


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Bebauung Katharinengasse, Gießen

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Bebauung Katharinengassse


Wohnungen in Gießens bester Innenstadtlage


Im Zentrum der Gießener Kernstadt soll ein Gebäudezug entlang der Kaplansgasse, zwischen Seltersweg und Katharinengasse, energetisch saniert werden – zeitgleich findet eine Umnutzung der größtenteils leerstehenden gewerblichen Flächen zu attraktiven Wohnungen mit prominenter Lage statt. Entstehen werden auf den zwei bzw. drei oberen Geschossen insg. neun Wohnungen, die in ihrer Größe zwischen 70 und 120 qm variieren, wodurch Wohnraum sowohl für Alleinstehende als auch für Familien angeboten werden wird. Bei der Planung wurde Wert darauf gelegt, allen Wohnungen, unabhängig von ihrer Größe, einen Außenraumbezug durch einen Wintergarten mit großen Öffnungen, einem Balkon oder einer Dachterrasse zu bieten.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Umsetzung im Bereich des Gebäudes auf der Ecke Seltersweg – Kaplansgasse gelegt, das als Kulturdenkmal eine erhöhte Sorgfalt erfordert. Um die Wohnnutzung im bisher nicht ausgebauten Dachgeschoss mit der angestrebten Qualität realisieren zu können, wurde ein Umbau der hofseitigen Dachkonstruktion geplant und mit der Denkmalpflege abgestimmt. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl wurde hierbei gleichzeitig die Wahrung der vom Straßenraum sichtbaren Gestalt, sowie die Funktionalität des neuen Wohnraums gesichert.

Projektdaten

Bauherr: privat
Wohnfläche: 843 qm
Umbauter Raum: ca. 3.400 m²
Leistungen: LPH 1-8, HOAI


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Sophie von Brabant Schule, Marburg

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Sophie von Brabant Schule, Marburg

Energieeffizienz und neue Schulkonzepte


Die aus den sechziger Jahren stammende Schule wird über mehrere Bauabschnitte komplett saniert. 1.Bauabschnitt ist der Block C mit 8 Klassen, nach dem Schustertyp errichtet.

Die vorhandenen Treppenhäuser werden über große bedruckte Glasfassaden natürlich belichtet und übernehmen neben der Verteilerfunktion auch die Garderobenflächen.
Verglaste Türelemente verknüpfen die einzelnen Klassen miteinander und öffnen sich den neuen Schulkonzepten.
Neben der energetischen Ertüchtigung der Außenhülle und der Sanierung der Klassen mit neuen Böden, Decken, etc. entsprechend eines frischen Farb- und Materialkonzeptes wird auch die komplette Haustechnik mit Lüftungsanlage, Wärmepumpen und Fotovoltaikmodule auf dem Dach neu errichtet.

Projektdaten

Komplettsanierung des Gebäudes C der Sophie von Brabant Schule
Bauherr: Magistrat der Universitätsstadt Marburg
NF: 840m²
BRI: 3500m³
Leistung: HOAI LPH 1-LPH 9


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Bildungszentrum Haus Laubach, Laubach

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Speisesaal der Berufsgenossenschaft der Chemischen Industrie, Haus Laubach

Umbau mit quirligen „Marktplatz“


Der Speisesaal ist das Herzstück der Bildungsstätte. Er präsentiert sich den Gästen als Kreissegment in einem weißen Ambiente und zeitloser, moderner Innenarchitektur. Große Glasfassaden öffnen sich ins Grüne. Der bestehende Terrakottaboden wird durch die gelungene Farb- und Materialwahl der Ein- und Ausbauten in das Gesamtkonzept eingebunden. Weiß geölte Eiche und beleuchtete Glaswände in warmen Erdfarben sind hier vorherrschend. Der Bereich der Ausgabentheken wurde als quirliger `Markplatz´gestaltet. Hier kann sich jeder Gast frei bewegen, ohne sich in große Warteschlangen zu begeben.

Die Technik wurde optimiert und weitgehend unsichtbar in die Innenarchtiktur integriert. Ein gutes Beleuchtungskonzept verleiht dem Raum für unterschiedliche Veranstaltungen ein atmosphärisches `Tag- und Nachtgesicht´.

Projektdaten

Bauherr: BG Rohstoffe und chemische Industrie, Heidelberg

Nutzfläche: 370 m²
BRI: 2.000 m³
Sitzplätze: 150
Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 9
Innenarchitektur


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Lichthaus Rohrbach, Gießen

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Zeitgemäßer Denkmalschutz


Zwei denkmalgeschützte Stadthäuser an der Gießener Südanlage werden durch eine gläserne, eingeschossige Halle miteinander verbunden, die als neuer Eingangsbereich für das Lichthaus fungiert. Die Ausstellungsflächen der beiden Stadthäuser verbinden sich durch große Öffnungen mit der Eingangshalle. Die Verkaufsfläche wird durch eingestellte, skulptural geformte Wände mit Öffnungen, die Einblicke in andere Ausstellungsbereiche gewähren, gegliedert. Ein einfaches, starkes Konzept mit hoher räumlicher Qualität. Farbkonzept und Fassadenöffnungen wurden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde konzipiert.

Projektdaten

Bauherr: Timm Rohrbach

Nutzfläche: 323 m²
Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 9
Innenarchitektur


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Hauptverwaltung Stadtwerke, Gießen

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Komplettsanierung der Hauptverwaltung


Das 1971 errichtete siebengeschossige Hauptverwaltungsgebäude der Stadtwerke Gießen AG wurde entsprechend den gewachsenen Anforderungen eines modernen Dienstleistungsunternehmens generalsaniert.

Neben der energetischen Sanierung der Gebäudehülle sollten auch technischer Ausbau, Brandschutz, Akustik und die Büroflächen für 170 Mitarbeiter komplett erneuert werden. So sind Flächen entstanden, die viel Raum für moderne und flexible Arbeitswelten bieten.

Der Fokus der Innenraumgestaltung lag auf der Neuorganisation und Flächenoptimierung der Bürogeschosse sowie einer zeitgemäßen Gestaltung der einzelnen Etagen. Viel Wert wurde hierbei auf die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer in den neuen Strukturen gelegt. Der neue Vorstandsbereich wurde als filigraner Stahlbau mit raumhohen Glasfassaden auf dem Dach des Hochhauses errichtet. Der zeitlose, schlichte Innenausbau wird besonders betont durch den weitschweifenden Blick über Gießen.

Projektdaten

Bauherr: Stadtwerke Gießen AG

Nutzfläche: 3.750 m²
Umbauter Raum: 9.800 m³
Leistungen: HOAI LPH 1 – LPH 9
Innenarchitektur/ Möblierung


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